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Verlängert! KÖRPERWELTEN noch bis zum 21. März 2010 in Köln.

Vor neun Jahren begeisterten die KÖRPERWELTEN mehr als 1 Million Besucher  auf dem Heumarkt. Mittlerweile haben rund 30 Millionen Menschen rund um den Globus die faszinierende Anatomieschau gesehen. In den vergangenen Jahren hat sich die Ausstellung weiter entwickelt und thematisch spezialisiert.

Vom 19. September 2009 bis 21. März 2010 errichtet Gunther von Hagens in unmittelbarer Nähe zum Odysseum den Körperwelten-Dom, ein temporäres Museum. Auf 2000 qm präsentiert er darin sein neues Ausstellungskonzept: KÖRPERWELTEN – Eine Herzenssache.

KÖRPERWELTEN ist eine Ausstellung, die den Blick auf uns selbst nachhaltig verändert. Sie ist als Selbstentdeckungsreise konzipiert. Beginnend vom Skelett des Menschen über das Zusammenwirken der Muskulatur bis hin zur Entwicklung des Menschen im Mutterleib erhält der Besucher ein detailliertes Bild über den Aufbau seines Innenlebens. Eine Vielzahl neuer spektakulärer Präparate erläutern für jedermann verständlich Organfunktionen und häufige Erkrankungen.

Ein thematischer Schwerpunkt dieser KÖRPERWELTEN Ausstellung ist das Herz mit seinem weit verzweigten Gefäßsystem. Das dichte Netzwerk von Arterien, Venen und Kapillaren misst über 96.500 Kilometer. Hintereinander geknüpft würde es mehr als zweimal die Erde umspannen.

Das Herz ist der unentwegte Motor unseres Lebens. Es ist durch die Dauerbelastung auch Funktionsstörungen und Verschleißerscheinungen ausgesetzt. Krankheiten des Blut-Kreislaufsystems sind heute die häufigste Todesursache. Die Ausstellung beleuchtet aber auch andere Facetten dieses lebenswichtigen Organs. In Religion, Kunst, Literatur und Popkultur gilt das Herz als Symbol für Liebe, Mitgefühl, Glück und Mut.

Ausstellungskuratorin und Ärztin Dr. Angelina Whalley liegt das Thema besonders am Herzen: „Auf unser Herz, dieses lebenswichtige Organ, achten wir oft erst, wenn es erkrankt oder unter großer Belastung leidet. Ich wünsche mir, dass die Ausstellung den Besucher anregt, herzbewusster und herzgesünder zu leben.“

Plastinator Gunther von Hagens möchte die Besucher sensibilisieren, mit ihrem Körper pfleglich umzugehen. “Im Plastinat erkennen wir uns selbst, unsere Verletzlichkeit und das Wunder, das wir sind. Diese körperliche Selbsterkenntnis entfacht ein neues, auf Gesundheit bedachtes Lebensgefühl, das unsere Herzen bewegt.“